Was der Empfänger tatsächlich prüft
Hinter dieser Meldung steckt meist eine dreistufige Prüfung, die als Forward-confirmed reverse DNS (FCrDNS) bekannt ist:
Scheitert schon Schritt 1, kommt „cannot find your hostname“. Scheitert Schritt 2, meldet Postfix „cannot find your reverse hostname“ — der PTR existiert, führt aber auf einen Namen, der nicht auf dieselbe IP zurückzeigt.
Warum das temporär ist
Der 4er-Code ist bewusst gewählt: DNS-Ausfälle sind vorübergehend, und ein Empfänger möchte eine Mail nicht endgültig verwerfen, nur weil eine Zone gerade nicht antwortet. Praktisch heißt das, dass du Zeit hast — die sendende Seite versucht es typischerweise mehrere Tage lang. Wird der PTR in dieser Zeit gesetzt, geht die Mail beim nächsten Versuch durch.
Wer den Eintrag setzt
Den PTR verwaltet nicht dein DNS-Anbieter, sondern derjenige, dem der IP-Block gehört — also Hoster oder Provider. Bei Servern mit eigener IP findet sich das meist im Kundenpanel unter „Reverse DNS“ oder „rDNS“. Ohne eigene IP, etwa hinter einem geteilten NAT, lässt sich kein passender PTR setzen; dann führt der Weg über einen Smarthost oder Relay des Providers.
Wichtig: Ein PTR pro IP. Mehrere PTR-Records auf derselben Adresse gelten bei vielen Empfängern als ungültig.