Das Lookup-Limit, bevor es weh tut
SPF erlaubt maximal zehn DNS-Lookups, rekursiv über alle
include:-Ketten hinweg gezählt. Wird das Limit überschritten, ist der Record nicht
etwa „teilweise gültig" — er liefert permerror, und viele Empfänger behandeln das
wie „kein SPF". Der Teil, der vorher funktionierte, funktioniert dann auch nicht mehr.
Genau das macht dieser Generator sichtbar: Jeder Entwurf wird real aufgelöst
— jedes include: wird verfolgt, jedes a und mx
tatsächlich abgefragt — und du siehst die Zahl, bevor der Record im DNS steht. Danach läuft er
durch dasselbe RFC-7208-Audit wie auf der Prüfseite.
Einen bestehenden Record anpassen
Domain eingeben, „Record erzeugen": ein vorhandener SPF-Record wird geparst und füllt die
Felder. Mechanismen, die das Formular nicht als eigenes Feld führt — a:host,
exists:, Makros —, werden erkannt und unverändert übernommen, statt beim
Neubauen still zu verschwinden.
Die Reihenfolge der Mechanismen ist nicht beliebig
SPF wertet von links nach rechts aus. ip4: und ip6: kosten keinen
einzigen DNS-Lookup, include:, a und mx je mindestens
einen. Der Generator setzt deshalb die IP-Literale nach vorn: Ein großer Teil der Anfragen ist
damit beantwortet, bevor das Lookup-Budget überhaupt angefasst wird.
Welchen all-Qualifier
-all(hardfail) — alles, was nicht im Record steht, ist nicht autorisiert. Das Ziel. Setz es, wenn du sicher bist, alle sendenden Systeme erfasst zu haben.~all(softfail) — nicht autorisiert, aber bitte nur markieren. Der richtige Zwischenschritt, solange du noch sammelst. Als Dauerzustand zu schwach.?all(neutral) — die Domain trifft keine Aussage. Bringt praktisch keinen Schutz.+all— jeder darf in deinem Namen senden. Faktisch immer ein Konfigurationsfehler.
Wenn das Budget nicht reicht
- Nicht mehr genutzte Includes entfernen. Der häufigste Fund: das Newsletter- Tool von vor drei Jahren steht noch drin.
mxersetzen. Der Mechanismus kostet einen Lookup und löst zusätzlich jeden MX-Host auf. Wer ohnehin nur über einen Provider sendet, braucht ihn nicht.- IP-Literale statt Includes, wo der Anbieter feste Adressen nennt — die kosten null Lookups.
- Getrennte Subdomains für Massenversand:
news.deinedomainbekommt einen eigenen SPF-Record mit eigenem Budget.
Veröffentlichen
Der Record kommt als TXT-Eintrag auf die Domain selbst, nicht auf einen
Unternamen. Eine Domain darf genau einen SPF-Record haben — zwei ergeben
permerror. Prüfen kannst du das Ergebnis danach mit dem
SPF-Check.