Wo der Schlüssel stehen muss
Die DKIM-Signature nennt zwei Dinge: die Domain im d=-Tag und den Selector im s=-Tag. Daraus baut jeder Empfänger denselben Namen:
Fehlt dieser TXT-Record oder enthält er kein brauchbares p=, kommt genau diese Meldung.
Die häufigsten Ursachen
- Der Record wurde nie veröffentlicht. Signierung im Mailserver aktiviert, DNS-Eintrag vergessen — der mit Abstand häufigste Fall.
_domainkeydoppelt. Viele DNS-Oberflächen hängen den Domainnamen automatisch an. Wer den vollen Namen einträgt, landet beiselector1._domainkey.deinedomain.de.deinedomain.de. Ein Blick auf den tatsächlich aufgelösten Namen entlarvt das sofort.- Selector-Verwechslung. Der Server signiert mit
s=mail, im DNS steht aberdefault. Maßgeblich ist immer, was in der Signatur steht. - Schlüsselrotation ohne Übergang. Der alte Selector wurde gelöscht, während noch Mails mit der alten Signatur unterwegs waren. Beim Rotieren beide Selectoren eine Weile parallel stehen lassen.
- CNAME zeigt ins Leere. Bei Dienstleistern wird der Selector meist per CNAME auf deren Infrastruktur verwiesen. Wurde der Dienst gekündigt oder das Konto umgezogen, löst der CNAME nicht mehr auf.
- Der Record wurde beim Einfügen zerschnitten. Ein 2048-Bit-Schlüssel ist länger als 255 Zeichen und muss vom DNS-Anbieter auf mehrere Strings aufgeteilt werden. Manche Oberflächen kürzen stattdessen still.
Prüfen
Nimm Domain und Selector aus dem d=- und s=-Tag der fehlgeschlagenen Nachricht und löse den Namen direkt auf:
Kommt nichts zurück, ist die Sache klar. Kommt etwas zurück, das nicht mit v=DKIM1 beginnt oder kein p= mit langem Base64-Wert enthält, ist der Record beschädigt.